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Ausbildung in der Wasserrettung

Die Ausbildung startet mit dem Deutschen Rettungsschwimmabzeichen (Bronze, Silber, Gold) als Basis, gefolgt vom Lehrgang zum Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst, der die Grundqualifikation für den Wachdienst darstellt.

Der Digitalfunk ist ein zentraler Bestandteil der modernen Einsatzkommunikation in der Wasserwacht. Daher ist die Digitalfunkschulung für jede Einsatzkraft in der Wasserwacht obligatorisch.

Die besonderen Anforderungen im Wasserrettungsdienst machen es notwendig, dass die Angehörigen der Wasserwacht aufbauend auf dem Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst, zusätzliche Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben. Die Ausbildung zum Wasserretter ist in vier Module gegliederte. Dabei werden notfallmedizinische Kenntnisse vertieft, das Retten mit dem Motorrettungsboot trainiert, Personen aus Fließgewässer gerettet und notwendige Kenntnisse im organisatorisch-taktischen Bereich vermittelt.

Die Ausbildung zum Wasserretter ist die Voraussetzung für spezialisierte Ausbildungen wie Einsatztaucher, Motorbootführer oder Fließwasserretter.

Führungskräfte
der Wasserwacht tragen eine hohe Verantwortung. Sie müssen unter einem hohen Zeit- und Leistungsdruck einen kühlen Kopf bewahren. Um dieser Aufgabe gerecht werden zu können, gliedert sich Führungskräfteausbildung in der Wasserwacht in mehrere Stufen beginnend mit dem Truppführer, über Wachleiter und SEG-Führer bis zum Einsatzleiter Wasserrettungsdienst. Die aufeinander aufbauenden Lehrgänge orientieren sich an allgemeingültigen Grundsätzen taktischer Führung.